Fliegen lernen in der Flugschule Seeland


Wie ein Vogel über den Wolken die grenzenlose Freiheit zu geniessen ist seit jeher ein Traum der Menschheit. Durch moderne Technik und fortschrittliche Ausbildungsmethoden ist es heute möglich, diesen Traum vom Fliegen zu verwirklichen.

Damit der Traum vom Fliegen jedoch nur den "fleissigen und tüchtigen" vorbehalten ist, haben die Götter den Schweiss des Lernens und die Behörden einige gesetzliche Richtlinien und Vorgaben entwickelt. Diese Seite soll über häufig gestellte Fragen informieren.

Weitere Fragen und die Planung Ihrer Pilotenausbildung werden wir Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch auf unserem Flugplatz Biel-Kappelen beantworten und erläutern. So haben Sie auch die Möglichkeit unseren Flugplatz, unsere Flotte und unsere Fluglehrer persönlich kennenzulernen und wir stellen sicher, dass wir Ihre Erwartungen kennen um diese erfüllen zu können.

Ein optimaler Schulungsablauf ist Ihnen bei der Flugschule Seeland garantiert.

 

Die Flugschule Seeland bietet folgende Ausbildungen an:


Was ist die PPL(A) nach JAR-FCL 1?

 

Eine Lizenz nach JAR-FCL ist eine Lizenz nach europäischen Vorgaben/Gesetzen und erlaubt dem Besitzer Flugzeuge zu fliegen, die in einem europäischen Land immatrikuliert sind. Weiters ist eine Validation in außereuropäischen Ländern möglich.

 

Was ist die LAPL?

Erlaubt nur in der Schweiz immatrikulierte Flugzeuge zu fliegen, Flüge im kontrollierten Luftraum sind nur eingeschränkt möglich und Flüge ins Ausland sind nur unter Einhaltung bestimmter Auflagen möglich.

 

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen ?

Mindestalter 17 Jahre

körperlich tauglich

charakterlich geeignet

Begeisterung und Freude an der Herausforderung

 

Seit dem 1. April 2011 wird zur Pilotenschulung (PPL) kein Lehrausweis mehr benötigt und der Antrag beim BAZL entfällt. Eine Ausbildung kann ohne vorausgehende Abklärungen und administrative Aufwendungen gestartet werden. Wir empfehlen aber trotzdem, die Abklärungen beim BAZL Vertrauensarzt vorgängig zu erledigen und somit die gesundheitliche Tauglichkeit (Medical Class 2) bestätigt zu haben. Ebenfalls kann beim BAZL der Leumund vorgängig überprüft werden.


Theoretische Ausbildung

 

Üblicherweise (muss aber nicht zwingend so sein) beginnt die Ausbildung in der Flugschule Seeland mit dem Besuch des Theoriekurses.

Die Flugschule Seeland resp. die Fluggruppe Seeland verfügt auf dem Flugplatz Biel-Kappelen über ein eigenes Theorielokal. Sämtliche Fächer werden durch eigene Theorieinstruktoren unterrichtet.

 

Der Theoriekurs findet während den Wintermonaten statt (von November bis März), jeweils Freitag von 19:00 – 22:00 und Samstag von 09:00 – 16:00.

Im Anschluss an den Theoriekurs findet eine interne Prüfung statt, welche den Ausbildungsstand des Theorieschülers überprüfen soll. Bei gutem Ausbildungsstand kanns die offizielle BAZL Theorieprüfung absolviert werden.


Praktische Ausbildung PPL(A)

 

In der Flugschule Seeland bilden wir auf Flugzeugen des Typs Tecnam P2002-JF aus. Unsere Tecnams sind für die Ausbildung zur JAR-PPL Lizenz komplett ausgerüstet. Durch tiefe Betriebs- und Unterhaltskosten der Schulungsflugzeuge ist es auch möglich, sehr interessante Ausbildungskosten zum Privatpiloten anbieten zu können. .

 

BAZL-Prüfung mit BAZL Examiner

 

Voraussetzungen zur Zulassung zur Flugprüfung zum Erwerb des Führerausweises für Privat-Piloten FCL-PPL(A):

  • Radiotelefoniekurs (RTF) abgeschlossen und Prüfung bestanden
  • PPL-Theorieprüfung bestanden

Mindestflugzeit (Blockzeit) 45 Std., davon 8 Std. Alleinflug


Radiotelefonie (RTF)

 

Für die korrekte Abwicklung des Funks mit der Flugkontrolle oder anderen Verkehrsteilnehmern ist es notwendig die standardisierten Phrasen zu erlernen und anwenden zu können.

 

In diesem Kurs erlernst Du die Kenntnisse und Fähigkeiten nach internationalen Standards eine sicher Kommunikation durchzuführen.

 


Language Proficiency Check LPC

 

Seit 5. März 2008 gelten die neuen Bestimmungen der ICAO Language Proficiency. Piloten und Fluglotsen müssen den Nachweis erbringen, dass sie über ausreichende Sprachkenntnisse der im Funkverkehr verwendeten Sprachen verfügen und auch in Situationen kommunizieren können, in denen die Standard Radiotelephonie/Voice nicht ausreicht. Dazu ist eine entsprechende Prüfung abzulegen.